Über Radfahren & Laufen in St. John's
Trainings-Notizen aus St. John's
Laufen: Als Läufer in St. John's hast du 'ne Stadt, die deine Grundlagenausdauer schnell nach Küste schmecken lässt. Im Bowring Park gibt's 'ne saubere 4-km-Runde, perfekt, wenn du gemütlich im Z2 bleiben willst. Quidi Vidi Lake, Long Pond, Octagon Pond und Neil’s Pond halten die Routen unter der Woche schön unkompliziert. Für's Grobe sind Signal Hill und der East Coast Trail zuständig. Der East Coast Trail bringt dich als Läufer zum östlichsten Punkt Nordamerikas. Die Strecke ist 14 km lang und hat 186 m Höhenmeter. Das Club-Gefühl hier entsteht durch gemeinsame Läufe und Renntage. Mummers Run 2026, Outpost 8k, ECT 15 und der ECT 50 Ultra Marathon sind die großen Highlights im Kalender.
Radfahren: Als Radfahrer in St. John's hast du 67 Routen zur Auswahl, von kurzen Runden bis zu echten Monster-Touren. Eine Strecke ist 9 km lang und klettert 4,806 m hoch – das ist definitiv kein Coffee Ride. Eine andere ist 1 km mit 318 m Anstieg, gut für knackige Intervalle. Und noch eine Route ist 9 km lang und hat 1,556 m Höhenmeter. Der Virginia River trail ist ein lokaler Favorit; der Abschnitt ist schon fast XC-Mountainbike-Terrain, geht aber noch gut mit dem Gravel Bike. Petty Harbour von Kilbride aus, Biscayn Cove von Pouch Cove und Signal Hill – da werden die Beine richtig getestet. Saint John Cycling und Ordinary Spokes halten die Radsport-Szene hier zusammen.
Saison: Juni und August sind die besten Monate, da sind die meisten Leute mit dem Rad unterwegs. Im Sommer nutzen Läufer den Bowring Park, Quidi Vidi Lake, Long Pond und den East Coast Trail, wenn der Untergrund und das Tageslicht passen. Sommer-Radfahrer jagen ihre Gravel Bikes über den Virginia River trail, Kelly’s Brook trail und den T’Railway, und wenn sie mehr Höhenmeter wollen, kommt noch Petty Harbour oder Signal Hill dazu. Der Winter in St. John's ändert alles: raues Gelände, Wind und lange Kälteperioden. Patrick Foran fährt aber trotzdem das ganze Jahr über Rad und nutzt Seitenstraßen, Trails und normale Straßen für den täglichen Weg zur Arbeit. Die Einheimischen gestalten das Winterlaufen und -radfahren praktischer, ziehen sich besser an und sind bewusster bei der Routenwahl.