Über Radfahren & Laufen in Nelson
Trainings-Notizen aus Nelson
Laufen: Hier in Nelson laufen die Locals alles, vom flachen Ufer-Rhythmus bis zu echten Bergläufen. Vom Stadtzentrum aus kommt man easy zum Maitai River, zur Port to CONZ Schleife und zurück entlang des Maitai, oder zur Nelson Airport Loop, wenn du einfach nur Z2 ohne Drama abspulen willst. Die Port to CONZ Schleife hat 79 km und 815 m Höhenmeter, wenn die Intervalle mal richtig reinhauen sollen. Athletics Nelson ist hier der Dreh- und Angelpunkt für die Clubszene, der einzige beim Athletics New Zealand registrierte Seniorenclub in Nelson. Mit dem Spectacle Running Festival, Moturoa Backyard Ultra, Mahana Half Marathon, Scarecrow Scamper und den School XC Events bleibt der Kalender immer gut gefüllt.
Radfahren: Hier schwingen sich die Locals gern aufs Rad, weil es einfach leichter ist, zum Lenker zu greifen als zu den Autoschlüsseln. Der Great Taste Trail ist eine 200 km lange Schleife, und zwei Drittel davon sind abseits der Straße, vorbei am Waimea Inlet, Rabbit Island, Obstplantagen, Weinbergen, Flüssen und Hügeltälern. Der Nelson Mountain Bike Club pflegt über 270 km Trails, da hat die Singletrack-Crowd echt viel technisches Terrain und steile Abfahrten. Der Nelson Cycling Club ist auch dabei, für alle, die auf Gruppenfahrten und Renntage stehen. Der Coppermine Trail gibt dir einen 40 km Hit, der Coppermine Saddle erreicht 878 m, und die Hira Gravel Loop rollt so um die 50 km von Nelson City aus.
Saison: Von Dezember bis März ist hier in Nelson die beste Zeit zum Radfahren, mit warmem, angenehmem Sommerwetter und langen Tagen für Base Miles auf dem Great Taste Trail. Läufer nutzen dieselben Monate für entspannte Uferläufe, Runden auf Rabbit Island und längere Trailläufe Richtung Wakamarina Track, Cobb Ridge, Bullock Track oder Anatoki Track. Der Winter macht die Gegend aber trotzdem fahrbar, weil die milde Jahreszeit den Great Taste Trail das ganze Jahr über nutzbar hält. Frischer Schnee liegt dann auf der St.Arnaud Range und den südlichen Richmond Ranges, deshalb halten sich Läufer und Radfahrer an die tiefer gelegenen Routen, während das Hochland zu echtem Tigerland wird.